Was sind ätherische Öle therapeutischen Grades ?

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Therapeutische Öle ~ ein neuer uralter Zugang zu natürlicher Harmonie & Wellness ~ 
Was sind therapeutische Öle?

Konzentrierte Auszüge aus Pflanzenessenzen, durch Dampfdestillation schonend gewonnen, das gesamte Wirkungsspektrum der Pflanze in Form eines Öls bewahrend, je nach Pflanzenspezies 100 bis 2.000-fach konzentriert. Ätherische Öle therapeutischen Grades können eine enorme Wirkung auf körperlicher, emotionaler und spiritueller Ebene haben.
Es gibt drei Qualitätsstufen, die oftmals nicht klar unterschieden werden: Duftöle, kommerzielle ätherische Öle und ätherische Öle therapeutischen Grades.

Duftöle
Oft können Sie ein Fläschchen Duftöl um 1,-Euro oder billiger erhalten – diese Öle sind synthetisch und vom therapeutischen Standpunkt nutzlos, ja sogar potentiell schädlich (wenn die chemischen Substanzen durch Erhitzung verdunstet werden, können für den menschlichen Körper unfreundliche chemische Verbindungen freigesetzt werden).

Ätherische Öle
Kommerzielle ätherische Öle können für Aromatherapie im Hausgebrauch eingesetzt werden – diese Öle sind von durchschnittlicher bis guter Qualität, bisweilen aber leider auch gestreckt oder nicht 100% rein. Der Grund hierfür ist nicht mangelnde Kenntnis auf Seiten des Herstellers sondern leider oft Profitgier und die betriebswirtschaftliche Praxis von Kostenreduzierung und Gewinnmaximierung. Mit dieser Haltung können zwar Geschäfte auf Kosten gutgläubiger Menschen gemacht werden, den Kräften der Natur und einer gesundheitlichen Nachhaltigkeit wird hier aber nicht Rechnung getragen. Einige der bekannten Marken fallen in diese Kategorie.

Therapeutische Öle
Ätherische Öle therapeutischen Grades (tatsächlich 100% rein) setzen sich unter Aromatherapeuten und jenen Menschen, die die volle Kraft der Pflanze geniessen wollen, immer mehr durch. Was unterscheidet therapeutische Öle von herkömmlichen Ölen?

1.) Der Ernteprozess: aufgrund von Tariflöhnen, die Erntearbeitern bezahlt werden müssen, lassen viele Hersteller die Pflanzen zu den „günstigsten Erntezeiten“, also tagsüber ernten. Die Säfte und Kräfte in der Pflanze sind aber zwischen drei bis sieben Uhr morgens am vollständigsten, deshalb ist dies die ideale Zeit für die Ernte (wenn auch kostenintensiver).

2.) „ruhen lassen“: wie der Bauer gemähtes Gras zunächst ruhen lasst, bevor es weiterverwendet wird (Heu), so sollen Pflanzen zur Pflanzendestillation zwischen drei bis fünf Tagen (je nach Spezies) an dem Ort auf dem Boden ruhen, an dem sie geerntet wurden – so konsolidieren sich die pflanzlichen Wirkstoffe. Manche Hersteller rühmen sich, dass ihre Öle schon innerhalb von fünf oder sechs Stunden nach der Ernte der Pflanze destilliert und abgefüllt sind – diese Praxis führt allerdings zu Qualitätseinbußen in den hochkomplexen Inhaltsstoffen der Pflanze.

3.) Die Dampfdestillation sollte
bei je nach Pflanze minimaler Verdampfungstemperatur (abhängig ob Blätter, Wurzel, Rinde oder Harze verdampft werden),
bei geringstmöglichem Dampfdruck (0 – 2,5 kg) und
bei langsamer Dampfdestillation (7 – 24 Stunden, abhängig von der Pflanzenart) erfolgen.
Selbstverständlich sollte nur „erstverdampftes Öl“ (analog zu 1.Pressung bei Speiseölen) verabeitet werden.

Die kommerzielle Praxis sieht leider anders aus:
a) das Öl wird bei zu hoher Temperatur zwecks schnellerer Gewinnung
b) bei einem Dampfdruck bis zu 70 kg, um die Essenzen möglichst schnell aus der Pflanze zu pressen und
c) bei schneller Dampfdestillation (nur 2-3 Stunden) gewonnen.

Dabei gehen viele wertvolle Botenstoffe verloren, Molekülketten und die Information des Öles werden unvollständig und das Öl wird nicht vollständig von Fettmolekülen befreit. Gewöhnliche ätherische Öle hinterlassen demzufolge Öl-bzw. Fettflecken auf einem Blatt Papier, therapeutische Öle hingegen nicht.

Dies wirkt sich auch auf die Durchdringungsfähigkeit des Öls durch jegliches Gewebe (inklusive der Blut-Gehirn-Schranke) aus – je feiner das Öl, desto besser die Durchdringung, bei Resten von Fettmolekülen am ätherischen Öl ist das Öl in seiner molekularen Struktur nicht so mikrofein wie für die Praxis erforderlich. Des weiteren bedeutet das Freisein von Ölmolekülen, dass keine Gefahr einer Ölpneumonie besteht. Herkömmliche ätherische Öle, die Fettmoleküle aufweisen, können bei zu langandauernder Inhalation zu einer Lungenentzündung führen, weswegen dann auch darauf hingewiesen wird, pro Tag den Verdunster nicht öfter als nur zwei- bis dreimal eine halbe Stunde anzuschalten. Bei therapeutischen Ölen besteht diese Einschränkung nicht, man kann diese Öle tatsächlich stundenlang einatmen, was sich nur im Positiven bemerkbar macht.

Bei kommerzieller Herstellung ätherischer Öle kommt es
d) bisweilen auch vor, dass die Pflanzenteile zu einer zweiten, dritten und sogar vierten Verdampfung

herangezogen werden. Dies führt natürlich zu einer „Verwässerung“ der Öle – daran erkennbar, dass kommerzielle ätherische Öle oft erstaunlich flach oder wenig intensiv duften, wenn man sie direkt mit einem therapeutischem Öl vergleicht.


4.) Die Böden

auf denen die Pflanzen für die Gewinnung von Ölen gezüchtet werden, sollten 100% schadstofffrei sein – die therapeutischen Öle von Young Living beispielsweise sind von Böden, die nachweislich noch nie chemisch gedüngt wurden. Außerdem ist es von Vorteil, wenn die Anbaugebiete sehr entlegen von der Zivilisation sind. Jegliche Schadstoffe würden sich auch im essentiellen Öl der Pflanze niederschlagen und die Wirkung beeinträchtigen.

5.) Die geistige Haltung der Erntearbeiter
Wie von den nordamerikanischen Indianern bekannt, sollten
wir mit der uns umgebenden Natur respektvoll und dankbar umgehen. Elektromagnetische Frequenzmessungen des Tainio Institute, Cheney Universität, Washington, haben ergeben, dass negative Gedanken im Umgang mit Ölen deren Frequenz um 10 Mhz mindern, positive Gedanken deren Frequenz um 8 Mhz erhöhen und Gebet deren Frequenz sogar um 15 Mhz erhöht. Analog dazu wirkt sich die geistige Haltung bei der Ernte der Pflanzen auf deren Energiezustand aus. Die Erntearbeiter von Young Living Oils beispielsweise werden gebeten, die Pflanzen vor dem Ernten um Erlaubnis zu bitten, in innerem Frieden zu ernten und sich danach bei der Pflanze zu bedanken.

Die oben genannten Faktoren, die therapeutische Öle klar von kommerziellen ätherischen Ölen abheben, können nicht immer vom Kunden vollständig überprüft werden. Synthetische Beimengungen können chemisch einen derartig gleichen „fingerprint“ wie die natürliche Substanz besitzen, dass sie labortechnisch nicht unterscheidbar sind. Der Grund ist, dass die meisten Labors nur Gaschromatographen mit 30-Meter-Säulen verwenden, was für die Analyse von synthetischen Chemikalien ausreichend ist. Für die Analyse natürlicher Substanzen sind allerdings Gaschromatographen mit Säulen von 50 bis 60 Metern Länge erforderlich, da die Feinheiten pflanzlicher Essenzen nur durch eine sorgfältige Trennung aller Bestandteile festgestellt werden können.

Ohne entsprechenden Gaschromatographen gibt es nur eine Instanz, die mit einigem Training zweifelsfrei das volle und natürliche Wirkungsspektrum in einem ätherischen Öl feststellen kann: die menschliche Nase, gepaart mit Feinfühligkeit und Intuition. So wie „Nasen“ in Feinschmeckerkreisen und Weinkreisen hochgeschätzt und hochbezahlt sind, so kann man auch im Bereich der essentiellen Öle eine „Nase“ entwickeln, die sich von nichts täuschen lässt. Vergleichen Sie z.B. ein therapeutisches Öl der Nelke oder des Ingwers mit einem kommerziellen Öl – Sie werden staunen, wie stark der Unterschied sogar für die untrainierte Nase ist. Therapeutische Öle haben eine vollkommen runde Blume, Tiefe und Spektrum und sie sind immer „weich“, gleich wie intensiv sie duften. Herkömmliche Öle hingegen haben oft einen scharfen oder beißenden Beigeschmack, was auf chemische Beimengungen, Streckung, oder auf zu hohe Verdampfungstemperaturen („verbrannte“ Öle) schließen lässt. Ätherische Öle therapeutischer Qualität, die alle oben genannten Bedingungen erfüllen sind zurzeit nur von zwei Quellen erhältlich: Creer Lab Aromatology und Young Living Essential Oils.

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